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Kerkerlurch 30.12.08 @ 19:19 mollwaus

Kerkerlurch

Eine besonders grausame Praktik wurde aus Mittelamerika bekannt.
In dem eigens dafür eingerichteten Lager „Kan Tamma No Dust Base“ werden Lurche unter den widrigsten Bedingungen hinter Gittern gehalten. Wie man sieht sind alle verzweifelten Ausbruchsversuche vergebens.
Interventionen von Lurchpeace waren bisher erfolglos.

WM

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Die Bedingungen ...08.01.09 @ 19:46herbert

...sind wie von Europäern fälschlich angenommen für die inhaftierten Lurche keineswegs widrig, weil sie gar nichts anderes kennen. Sie wurden dort auch nicht inhaftiert. Es sind Züchtungen. Ich kenne dieses Verlies. In meiner Zeit in California habe ich es des öfteren besucht. Das feuchtwarme Klima war anfänglich für die eingekerkerten Dustbunnies tatsächlich widrig.

Weggesperrt wurden in den 30er-Jahren vor allem die Big Bunnies der unsauberen Viertel der großen Unterhaltungsmetropolen Amerikas. Sie waren sehr schwer zu finden, oft in unzugänglichen unterirdischen Schächten. Ein Meter Durchmesser war da keine Seltenheit. Sie entsandten ihre "kleinen dreckigen Ableger" in die noblen Kinos, um die Filmprojektoren zu befallen. Sie demonstrierten damit, dass man ihresgleichen nicht ungestraft Verbreitungsräume nehmen durfte.

Die damals eingesperrten Big Bosses befinden sich jedoch längst nicht mehr im LurchGuantanamo. Sie waren nämlich gerissener als die Exekutive annehmen konnte. Keine der Fasern in dem Kerker stammt aus den 30ern.

Die Big Bunnies haben frischen, unreifen Flaum zu sich in die Zellen geholt und per Faseraustausch ihren erfahrenen Kern nach draußen gebracht. Sich sozusagen aus dem Staub gemacht.

Die Doubles der Big Bunnies wurden in diesem feuchten Klima zusammengesetzt. Sie enthalten Kakteenfasern, die Feuchtigkeit absorbieren. Was auf dem Bild nach Lurchfolter aussieht hat einen anderen Hintergrund: Die riesigen Lurche wälzen sich an den klebrigen Gitterstäben um sich zu kratzen. Tatsache ist: Jeder Lurch in Freiheit hat mehr Feinde als die Dustbunnies, die in diesen Kerkern geboren wurden und sich prächtig entfalten. Das Lager ist so etwas wie ein Nationalpark für Lurche.

Und vergessen sie Lurchpeace! Das sind nun wirklich Blender. Sie merken es spätestens dann, wenn sie ein Treuezertifikat bekommen, dessen Herstellung mehr kostet als alle Mitliedsbeiträge, die sie eingezahlt haben.
HR

Nationalpark für Häfenbrüder?12.01.09 @ 13:42unky

Danke für Ihre Expertise, die bereits in ILUFIN-Archiv Eingang gefunden hat.
Alledings ergeben sich daras zwei Fragen:

1. Strafvollzug:
Wenn es in diesen Kerkern für Lurche nach Ihrer Beschreibung so angenehm ist, drängt sich die Frage auf, ob es nicht auch Häfenbrüder so empfinden. Demnach scheinen es nur Eingeweihte zu Wissen, dass das Drinnen viel angenehmer ist als das Draußen. Daher scheint die oftmalige Rückkehr geplant und gewollt zu sein.
Die daraus abzuleitende Theorie, dass der Strafvollzug in Form eines Nationalparks für schwere Ganoven Ziel führend sei, könnte man dem nächsten Jsutizminister übermitteln.

2. Lurchpeace
Also wenn ihre Mitgliedsbeiträge so sparsam ausfallen, dass nicht einmal das Treuzertifikat berappt werden kann, liegt es an Ihnen und an allen Mitgliedern, mittels noch tieferem Griff in die Geldbörse dem Verein und somit allen Lurchen zu helfen.

unky

Notenbank für Häferlgucker und andere Missverständnisse.15.01.09 @ 01:15herbert

ad1.: Mir scheint, als hätten sie da ein wesentliches Detail überlesen: In meiner Expertise handelt es sich nicht um Eingeweihte und auch nicht um Häfenbrüder, sondern um Eingeborene. - Häfenkinder also.

ad2.: Sollten sie einer von diesen Lurchpeace Vertretern sein, möchte ich eines gleich klären: Ich bin bestimmt kein Mitglied und sie werden mir auch keine Mitgliedschaft aufschwatzen. Dieser Verein wurde 1948 von der Putzlobby gegründet und gibt 0,35% der Jahresmitgliedsbeiträge an karitative Lurcheinrichtungen ab um eine Berechtigung zu haben. 40% fliessen direkt in die Werbung für Lurchpeace, 15% werden in Treuegeschenke investiert, um die Mitglieder bei Laune zu halten. Mit dem Rest werden FILTERANLAGEN entwickelt. Die Lurchforschung sieht von dem Geld keinen Cent.

HR

Bleikammern?31.12.08 @ 18:19unky

Wir von ILUFIN sind im Rätseln, ob diese Aufnahme nicht gar aus dem Mittelalter stammt (und somit in die Rubrik "Fälschung" fällt), da die Beschaffenheit der Gitter auf ein massives Verlies schließen lässt.
Nach unseren Aufzeichnungen ging man u.a. auch in der venezianischen Rechtssprechung ähnlich vor (Bleikammern, etc.).
Allerdings muss die Aufnahme von Innen - und somit von einem Inhaftierten -
gemacht worden sein.
Könnte es sich dabei gar ein um ein Gemälde des öfters internierten Herrn Casanova handeln, der ja bekanntlich vielerlei Begabungen aufwies? (In diesem Fall könnte dies das erste Gemälde eines Lurches sein.)

F.d.R.d.A.:
Dr. U.K.


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